Warum die Besten gehen – und keiner fragt warum | David Setka
Shownotes
Zu Gast: David Setka Keynote Speaker | Trainer | Coach | Kommunikationsexperte
David Setka steht seit Jahren auf großen Bühnen und bringt das Thema Kommunikation mit Praxiswissen direkt in Unternehmen, auf Tagungen und Kongresse. Sein Fokus: Klare Botschaften, wertschätzender Austausch und spürbare Wirkung im Arbeitsalltag.
🎙️ Themen dieser Folge:
- Die unsichtbare Wahrheit – was in Teams schief läuft, ohne dass es jemand anspricht
- Kosten von Konflikten – kann man schlechte Kommunikation in Euro messen?
- Einsamkeit in Führung – wie oft Entscheider innerlich allein sind
- Gesundheit & Stress – wie Konflikte Schlaf, Energie und Körper beeinflussen
- Top-Performer – warum die Besten gehen und was dabei übersehen wird
- Meetings – wie viele sind wirklich nötig?
- Quick Wins – was du sofort ändern kannst
- KI & Zukunft – wird der Mensch zum Engpass?
📌 David Setka online: https://davidsetka.com
📌 Hautnah Vital: Instagram: @hautnahvital_podcast Website: www.hautnah-vital.com Termine & Beratung: https://alfima.com/hautnahVital
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Transkript anzeigen
00:00:02: Hautnavital, was das Leben dir schenkt.
00:00:08: Ein Podcast von und mit Tanja Subodayano.
00:00:14: Herzlich willkommen David Zetka!
00:00:16: Ich freue mich sehr, ein bisschen stolz dich heute in unserem Podcast zu haben bei Hautnavital.
00:00:21: Und ich würde mich freuen wenn du dich selbst ein bisschen vorstellst, ein wenig von deinem Werdegang erzählst, was wir von heute dem Podcast erwarten haben.
00:00:30: Vielen Dank dass ich da sein darf.
00:00:32: Vielen dank für die Einladung liebe Aaron.
00:00:36: Also ich bin David Zetka, ich sage immer gerne.
00:00:39: Ich schaffe den unsichtbaren Sand aus den Projekteams, aus den Getriebenen der Projektteams heraus denn es gibt sehr viele unsichtbare Blockaden die in der Kommunikation entstehen können deshalb Teams nicht effektiv zusammenarbeiten können.
00:00:57: Ursprünglich komme ich aus dem Selbstwertcoaching, also habe eins zu eins Menschen begleitet.
00:01:02: Hab auch beruflich sehr viele Menschen in Eins-zu-Eins Situationen begleitet und da hab' ich sehr viel über Ängste-, Erwartungshaltung solche Dinge gesprochen und hab dann gemerkt dass das im Endeffekt genau das Gleiche in Unternehmen ist nur dass eben die Skala ein bisschen größer ist weil eben viel mehr Menschen zusammenarbeiten und ja... Also mein Ziel ist im Endefekt die Menschen raus aus den Grabenkämpfen zu holen, raus aus diesem Missverständnis die im Endeffekt einfach nur Zeit kosten und eigentlich rein in die Effektivität dass auch Kommunikation klar ist Erwartungshaltung klar sind.
00:01:37: Und sich das am ende dann auch für die Unternehmen lohnt wenn sie nicht engagieren.
00:01:44: Das ist ja schon meine klare Aussage.
00:01:50: Wie viele Jahre machst du das denn alle schon?
00:01:53: Ja ich bin jetzt seit fast sechs Jahren In diesem Geschäft drin und habe eine sehr lange Zeit mit den eins zu eins Coachings verbracht, angestellte Führungskräfte alle möglichen Leute begleitet.
00:02:09: Und ja, habt noch vor das eigentlich so ein ganzes Leben weiterzumachen.
00:02:15: Das ist schön!
00:02:17: Gab es für dich vielleicht einen persönlichen Wendepunkt, der dich auch zu dieser Expertise gebracht hat?
00:02:22: Und erinnerst du dich später noch dran?
00:02:25: Ja auf jeden Fall also... Ich sag mal so, im Unternehmenskontext ist man natürlich sehr professionell.
00:02:31: Aber ich glaube es lohnt sich schon zu wissen wer da vor einem sitzt was das so für ein Mensch ist und wie er sich anfühlt.
00:02:37: also ich finde Das ist ja auch ein Thema was sich ins private sehr reinträgt Konflikte Und dass auch klären zu können familiär und auch in Beziehung und so habe ich das eben als Kind viel mitbekommen Dass meine Grenzen überschritten wurden Elternseits mehr oder weniger gezwungen war, meine Grenzen zu erhalten bzw.
00:03:00: mein Raum zu schützen und da kenne ich sozusagen von ihr selbst diese ganzen Blockaden wieder auftreten können, dass man sich nicht traut, Dinge anzusprechen das man denkt, dass Ich bin hier nicht sicher aufgehoben Und diese ganze Erfahrung aus einem persönlichen Lebensschatz eigentlich Das ist das was ich jetzt in die Unternehmen trage beziehungsweise auch schon sehr viel durchgespielt habe mit sehr vielen Menschen.
00:03:27: Unsere Zuhörer und so schauen interessiert natürlich brennend, wen du so berätst.
00:03:34: Ich weiß ja nicht, wie weit du da Confidentially Agreement hast aber vielleicht kannst du es ein bisschen skizzieren was das für Unternehmen, für Zielgruppen sind die du da betreuest.
00:03:47: Genau also Ich habe auch schon versucht mit kleineren Teams zu arbeiten, also sehr kleinen Teams so jetzt zwei drei vier Leute dabei sind.
00:03:55: Da hab ich gemerkt das löst sich alles von selbst eigentlich.
00:03:59: Ich gehe gerne auf die KMUs zusammen, also alles zwischen minimal dreißig Mitarbeitern bis teilweise auch schon vier fünfhundert Mitarbeiter wenn man mehrere Geschäftsstellen mit reinbezieht Oft im IT-Bereich, also IT Abteilungsleiter, CTOs, Head of Engineering.
00:04:21: Aber ich hatte jetzt auch schon Projekte mit HR Führungskräften, mit denen ich zusammengearbeitet habe.
00:04:27: Da hab' ich jetzt demnächst auch einen Vortrag bei der HR Online Konferenz und auch mit öffentlichen Behörden.
00:04:34: Also wenn es dann zum Beispiel um so was geht wie... Naja, verschiedene Stakeholder mit verschiedenen Klimaprojekten noch abzuholen.
00:04:42: Also überall da wo es reibt, überall da, wo Prioritäten unterschiedlich sein könnten und ja, wo nicht nur Interessen unterschiedlich sind sondern auch eine gewisse Klarheit- und Respektebene wiederhergestellt werden sollte.
00:05:01: KMU ist ein kleiner mittelschönes Unternehmen?
00:05:05: Ja,
00:05:06: sehr gut!
00:05:08: Habe ich mich auch noch mal, weil es für mich so sehr unsere Zuge vielleicht mal zu klarstellen.
00:05:15: Kannst du's auf den Punkt bringen welchen Nutzen die Institution oder Behörden von dir haben?
00:05:26: Ja, sehr gerne.
00:05:26: Warum ist das so wichtig?
00:05:30: Genau.
00:05:30: also Kommunikation wird ja oft als Softskill betrachtet.
00:05:34: Also ist ja schön wenn wir besser reden aber braucht man nicht unbedingt.
00:05:40: Und ich möchte so ein bisschen die Führungskräfte ins Bewusstsein wiederbringen, dass Kommunikation im Endeffekt alles ist.
00:05:48: Also... Ich werde später nochmal ein bisschen auch gern dazu erzählen was eigentlich die langfristigen Folgen von schlechter Kommunikations sind.
00:05:56: aber es sind in der Effekt harte Zahlen.
00:05:58: also wenn Leute kündigen Wenn Projekte die Deadlines nicht erreichen Ja, Kundenverträge mit ganz großen Rahmenverträgen abbrechen weil die Kommunikation nicht professionell ist.
00:06:13: Da wird es dann im Endeffekt wichtig.
00:06:15: und was ich aber auch so oft höre ist eigentlich naja David das hört sich alles schön gut an Aber wir merken auch einfach die Meetings werden unangenehmer irgendwie wenn Informationen zurückgehalten.
00:06:30: Da ist so ein bisschen das Vertrauen nicht mehr so ganz da, dass man Dinge sagen darf und es bilden sich auch Informationssilos.
00:06:37: Also das sind nur so ein paar Infos mal am Rande.
00:06:40: aber das ist das warum ich im Endeffekt da auch einschreite und eingreife.
00:06:46: Du hast von Konfliktkosten ja gesprochen.
00:06:48: Das hat noch einen Vorgespräch.
00:06:51: auch mal, dass es relativ teuer wird wenn die Kommunikation nicht gut funktioniert?
00:06:56: Wie misst man das denn?
00:06:58: Ja genau also Fluktuationsrate ist ja nur eine Sache.
00:07:02: Beispielsweise habe ich mit einem Unternehmen gearbeitet in der Filmproduktion und da war es so, dass das Management die Bedürfnisse der Mitarbeiter nicht so wahrgenommen hat und auch ein bisschen runtergespielt hat im Endeffekt die Bedürfnisse wahrzunehmen, den Mitarbeitenden ein Ort zu geben wo sie sich wohl fühlen und auch ihre persönliche Vision sehen was sie anpacken wollen.
00:07:31: Und das kann man tatsächlich messen wie viele Menschen springe in welcher Zeit ab?
00:07:36: Wie viel Kosten habe ich durch neue Einarbeitungen?
00:07:41: Wie viele wenige Kundenaufträge kann ich sozusagen auch annehmen dadurch dass ich weniger Mitarbeiter habe?
00:07:49: Es sind alles solche Dinge.
00:07:50: und ja, also man sagt auch so eine ganz große Studie die weltweit durchgeführt wurde.
00:07:59: Muss ich gerade nochmal nachschauen wo die eigentlich war?
00:08:01: welche Studie?
00:08:02: aber im Endeffekt sehr viele IT Projekte.
00:08:05: Ich glaube sechzig-sechzig Prozent der IT Projekt scheitern.
00:08:08: Durch menschliches Versagen sagt man was man erst mal nicht denkt Aber dass die Erwartungshaltung nicht klar kommuniziert wurden.
00:08:16: Und
00:08:23: das sind wahrscheinlich so Konflikte, die die Führungskräfte gar nicht immer überschauen oder schon in der Entstehung mitbekommen.
00:08:32: Ist es das?
00:08:33: Genau also wie der Mensch ja so funktioniert.
00:08:36: durch seine schöne selektive Wahrnehmungen geht er ohne böse Absichten immer davon aus.
00:08:42: Der andere wird mich schon verstorben haben.
00:08:44: Also ich habe das doch so klar gesagt und der Andere hat es verstanden.
00:08:49: Nur ist es halt so dass jeder Menschen ein bisschen andere Prioritäten hat einen anderen Hintergrund hat, wonach er die Welt beurteilt.
00:08:56: und so hat zum Beispiel ein IT-Backend-Programmierer von der Software einen ganz anderen Blick auf das gleiche Produkt wie der Designer, der es kundenfreundlich und bedienbar macht.
00:09:09: Und so ist es eben auch wichtig nicht nur zu sagen wir sollen das in drei Wochen stehen haben sondern auch zu sagen was hat Priorität?
00:09:16: Was nicht?
00:09:17: Was sollte der Kunde haben am Ende und was nicht?
00:09:21: da sind ein paar Dinge unklar, weil der Mensch ja so gerne Annahmen auch trifft.
00:09:26: Ich habe auch mal sowas ärztlicher Sicht natürlich mir Gedanken gemacht, weil sich solche Sachen nicht nur auf einer ökonomischen Ebene abspielen sondern das hat alles natürlich im Gesamtgleichgewicht der Menschen Auswirkungen.
00:09:45: und diese Konflikte die müssen ja auch mit nach Hause genommen werden.
00:09:49: Beobachtest du das auch?
00:09:50: Kriegst du da auch ein Feedback, öffnen sich die Menschen und erzählen dann, dass sie vielleicht schlicht schlafen oder dass ihre Energie schwimmt.
00:09:57: Oder dass Sie vielleicht mit Bauchschmerzen zur Arbeit kommen.
00:10:01: Hörst du solche Sachen?
00:10:02: Ja also den Spruch habe ich schon oft gehört beispielsweise, dass Menschen von der Arbeit träumen und die Arbeits- und die Exelisten dann noch in die Träume mit reinnehmen teilweise Also ja, das hört man und oft ist es auch ein diffuses Gefühl was die Leute gar nicht so genau benennen können.
00:10:21: Denn ja, es war heute mal wieder anstrengend ist dann die Aussage aber dass beispielsweise eine Aussage, die vielleicht auch recht neutral klang von einem Kollegen dann doch Bauchschmerzen verursacht hat.
00:10:33: Das kommt dann erst raus wenn man die Person auch mal bisschen beruhigt hat psychologische Sicherheit ins Unternehmen auch eingebracht hat Und dass die Person überhaupt das Gefühl hat das sagen zu dürfen, dass jetzt die Aussage von den Kollegen da vielleicht Bauchschmerzen vorsacht hat.
00:10:50: Das ist ja auch ein ganz wichtiger Faktor.
00:10:53: Und wenn du auf die Führungsebene guckst für mich ist es ein ganz wichtiges Thema Einsamkeit.
00:10:58: Einsamigkeit ist für mich die schlimmste Erkrankung der Welt weil so viele Menschen betrifft und letztlich auch die Menschen die einsamen sind tatsächlich das Potenzial haben andere krank zu machen.
00:11:13: Ja, es ist ein sehr vielschichtiges Problem.
00:11:17: Wie ist das denn bei den Entscheidern?
00:11:19: Bei den Führungspersönlichkeiten um Einsamkeit bestimmt?
00:11:23: also ich kann mir vorstellen dass da ein großer Konkurrenzdruck ist und dass die vielleicht sich gar nicht so offen waren und deshalb auch in ihren Entscheidungen einsam sind aber auch innerlich sehr einsamt sind.
00:11:34: hast du das schon mitbekommen oder schotten sie sich auch gegenüber dir ab?
00:11:39: Also ich kann da sehr gut Bezug nehmen zu dem Thema, weil gerade beispielsweise der CTO, der Chief Technology Officer, der steht genau im Zwiespalt zwischen Unternehmensführung und Mitarbeitern.
00:11:56: operativ alles umsetzen müssen und ist sozusagen die ganze Zeit in diesem Zwist unterwegs.
00:12:03: Und hat auch oft keine Ansprechpartner, also kommt eigentlich selbst von der technischen Seite muss aber trotzdem die Unternehmensziele erreichen.
00:12:10: und dann gibt es sehr viele Seminare, dann gibt's sehr viel Fortbildung, da liest man viele motivierende LinkedIn-Posts und so... Aber am Ende ist diese Person alleinig verantwortlich für sehr, sehr viele Ergebnisse und das erzeugt sehr viel Druck.
00:12:29: Das ist auch schwer zu managen.
00:12:30: also so kann ich nur Bezug nehmen aus dieser Führungsperspektive aus einem Beispiel wie Einsamkeit entstehen kann und ja dass es etwas was Schwierigkeiten bereiten kann auch fürs eigene Denken und auch objektiv auch noch Entscheidungen treffen zu können.
00:12:48: Wir haben schon erörterdasses versteckte Konflikte gibt.
00:12:51: Aber warum sagen inzwischen auch viele, das kriegen wir doch vielleicht trotzdem unter uns hin.
00:13:00: Warum muss jemand von außen kommen?
00:13:02: Warum muss uns jemand die Welt erklären?
00:13:03: Wir haben ja viel mehr Ahnung von dem was wir tun.
00:13:07: Das wollen viele welche gar nicht.
00:13:11: Genau also es geht sehr viel um Bewusstseinsarbeit beispielsweise nicht wie ein konkretes Produkt, was man sich kauft.
00:13:19: Eine schöne Vase, die man sich auf den Tisch stellt oder so wo man dann einfach sagt ach, sieht schön aus, da habe ich etwas Konkretes in den Händen.
00:13:25: Kommunikation ist ein bisschen verschachtelt.
00:13:28: Es gibt ja diese versteckten Kosten, die wir schon so ein bisschen angerissen haben und auch Bewusstseinsarbeit ist ganz wichtig.
00:13:36: also Man sagt ja auch gern der Fisch merkt nicht dass er gerade im Wasser schwimmt und kann dadurch auch nicht verstehen das es Luft gibt.
00:13:46: Das ist schön.
00:13:47: So kann man den Unternehmen beibringen, ach es gibt auch Luft zu atmen an Stellen wo ihr das vielleicht gar nicht gedacht habt.
00:13:55: Man muss gar nicht mit so viel Druck arbeiten.
00:13:57: Man muß gar nicht so vehement gegen etwas boxen weil es eine dritte Möglichkeit gibt die allen super gefällt.
00:14:06: und so bin ich dann im Endeffekt der Externe für Unternehmen, die sowieso schon verstehen.
00:14:12: Aber irgendwie komme ich hier nicht ganz weiter mit meinen Mitarbeitern.
00:14:16: Die sprechen nicht mehr ganz mit mir und teilweise... Also ich finde das merkt man auch ganz gut daran ob Informationen rauskommen oder nicht also ob Mitarbeiter den Führungskräften vertrauen oder die Führungskräfte dass dann so irgendwie hinter Rücks rauskriegen was die Mitarbeiter wirklich denken Und an solchen Geschichten, wenn man da so das eigene Sachen mal wahrnimmt im Unternehmen.
00:14:40: Da zeigt sich schon okay.
00:14:42: hier brauchen wir eigentlich ein bisschen mehr psychologische Sicherheit, dass die Mitarbeiter überhaupt das Gefühl haben mit mir reden zu können.
00:14:50: Ja
00:14:51: genau.
00:14:51: Hast du deine hohe Akzeptanz, die Du erfährst?
00:14:56: Man sagt ja immer, die Unternehmen dieser meisten brauchen Buchen das am wenigsten.
00:15:04: und meistens kommen dann Unternehmen auf mich zu, die sagen hey ich merke hier schon was.
00:15:09: und ja du bist ein junger Typ.
00:15:12: Du hast jetzt nicht die Erfahrung von einem charmanten Fünfzigjährigen der schon sehr viel Führungserfahrungen hat im Leben oder so.
00:15:19: aber gerade das ist ja das wo ich dann auch sage Hey!
00:15:22: Ich komme hier mit geneigtem Kopf und mit sehr viel Respekt den Führungskräften entgegen denn sie haben eine Expertise die ich nicht habe.
00:15:30: Aber wiederum hab' ich eine Expertisie die Sie nicht haben.
00:15:33: Und das ist eben dieser private Blick hinter die Kulisse, hinter die Fassade, die Menschen im professionellen Kontext auch sehr oft haben müssen und auch sollten.
00:15:44: Aber da spielen eben Ängste- und Erwartungshaltung eine große Rolle.
00:15:47: uns... Da bin ich so selbstbewusst dass sich auch sagen kann nach zehn bis fünfzehn Minuten Gespräch merkt dann doch auch gerne der Führungskraft okay Ich glaube er weiß schon was der da macht.
00:16:00: Ist das noch etwas was dich vielleicht?
00:16:02: Das darf ich ja mal fragen von den Mitbewerbern abgehebt.
00:16:07: Ich meine, das ist ja ein großes Feld von Menschen die in der Richtung arbeiten und ähnliche Funktion erfüllen wie du sie erfüllst.
00:16:17: Was hebt dich denn da ab?
00:16:19: Vielen Dank für diese Frage!
00:16:21: Und dann habe ich also eine Möglichkeit mich selbst zu beweihräuchern.
00:16:24: Das ist doch schon mal sehr schön.
00:16:26: Also ich glaube ja einmal dass Alter kann einen Vorteil auch sein, da ich womöglich frische Perspektiven lief.
00:16:36: Ich erzähle auch Geschichten anonymisiert aus anderen Unternehmen.
00:16:41: Das ist eine Möglichkeit, woran Unternehmen wachsen können und auch persönliche Geschichten.
00:16:46: Also ich spreche sehr viel über Motive wie der Mensch also fast schon psychologisch wie der Menschen so funktioniert denn das ist im Unternehmen unter dem privaten Kontext beidem sehr wichtig.
00:16:58: Es ist wie so eine Art Chirurg, was ich da mache.
00:17:02: Also ich bin nicht der, der da sitzt und sagt, oh, voll schade, dass ihr euch alle so fühlt!
00:17:07: Und es wäre doch so schön wenn wir mehr Händchen halten
00:17:09: usw.,
00:17:09: das sage ich jetzt mit einem kleinen Schmunzeln, sondern ich bin derjenige, der eigentlich das Skalpell anlegt... ...und die Teile rausschneidet nachdem man sich zusammen vereinbart hat, dass man das möchte und einfach sagt, wir trennen uns jetzt von den Teilen, die nicht mehr dienlich sind für unsere Kommunikation.
00:17:32: Und das ist sehr viel wieder Bewusstseinsarbeit und dadurch schafft man über einen kurzen Workshop aber auch über eine längere Begleitung von ein paar Monaten eine Kultur, die insgesamt versteht worauf es ankommt und worauf sie nicht ankommt was sozusagen eigentlich in den Informationsfluss nur noch stört.
00:17:56: Ja, fast schon dieser radikale Ansatz zu trennen uns von dem was nicht mehr dient und ich glaube das könnte durchaus ein ansatz sein den man nicht so oft auf dem Markt da hört.
00:18:07: Hört sich sehr schlüssig an auch sehr konsequent.
00:18:13: Mich interessiert dann doch was Ökonomisches.
00:18:17: hast du vielleicht ein interessantes oder erschreckendes Beispiel wo suboptimale Kommunikation richtig ins Geld gegangen ist?
00:18:32: Definitiv, also da müsste ich jetzt mal einfach... Also das gibt ja immer Folgekosten.
00:18:39: Es ist die Frage welche Unternehmen.
00:18:46: man könnte einzelne Unternehmen detailliert auseinandernehmen?
00:18:51: Ich versuche es mal so zu beantworten wenn jetzt beispielsweise Kommunikation nicht gut läuft dann ist das Klima verschmutzt.
00:19:02: Also, wie das Klima verschmutzt.
00:19:04: Und wenn es klimaverschmutz ist dann merken wir Menschen die eigentlich gerne anpacken Dass sie nicht wirklich anpackten können also dass sie gar nicht ihre Ressourcen nicht so genutzt werden Wie Sie es könnten.
00:19:18: und diese Ja hi Hi Wie sagt man das?
00:19:24: High Value Fachkräfte nenn ich jetzt mal.
00:19:26: Die verlassen das Unternehmen einfach und was bleibt zurück?
00:19:31: akzeptieren, dass man auch eine gewisse Weise miteinander spricht und die trauen sich aber nicht, die wertvollen Informationen dann rauszulassen.
00:19:39: Dann ja entsteht eine Kettenreaktion das eigentlich die Qualität dann leider darunter leidet.
00:19:45: Innovationskraft weniger wird uns eigentlich dann auch wenn schlechte Rettensionen über das Unternehmen entstehen von Leuten, die gegangen sind, dann ja kommen auch wenige weniger gute Fachkräfte ins Unternehmen wieder hinein, also das Image des Unternehmens leidet darunter.
00:20:04: Und so muss man in solchen Unternehmen eben dann auch aufräumen und alles wieder eigentlich rückabwickeln und sagen hey, porten ist eigentlich alles angefangen?
00:20:16: Und teilweise kann es ja schon vor Jahren entstanden sein und man denkt ach wir müssen jetzt hier diesen letzten Bewerber noch retten oder weiß ich nicht.
00:20:25: Der Mensch will immer schön konkret alles halten da eben zu sagen, nein vor vier fünf Jahren ist vielleicht die Kultur schon ein bisschen den Bach runtergegangen.
00:20:37: Jetzt hast du mir eine Frage schon geklaut und ich wollte dich nämlich noch fragen warum die besten die Unternehmen verlassen?
00:20:43: Das ist wahrscheinlich genau der Grund, dass man nicht abholt, dass sie im Prinzip vom Kopf gestoßen werden ob bewusst oder unbewusst und dann letztlich die Segel streichen.
00:20:56: Das
00:20:58: ist ja auch eine Frage von viel Selbstwert, wenn man sagt hier ist ein Ort an dem ich was bewegen kann und wenn diese Menschen das Gefühl haben nicht mehr viel bewegen zu können dann gehen sie leider.
00:21:11: Jetzt mal zu dem Kernpunkt Meeting.
00:21:17: Ich habe manchmal das Gefühl man verbringt vierundzwanzig Stunden einen Tag mit Meetings also zum Glück bei uns nicht weil wir noch Patienten zu behandeln aber Wahrscheinlich auch so der tatsache geschuldet, dass man die Rechien flacher halten will.
00:21:38: Dass man auch Entscheidungen flacher verteilen will.
00:21:42: oder vielleicht auch eine Entscheidungsunfähigkeit und Verantwortungslosigkeit.
00:21:50: nicht sondern die Angst Verantwortung zu übernehmen und Verantwortung zu tragen.
00:21:53: Vielleicht drückt es alles dazu bei das wir immer mehr Meetings machen, die vielleicht im Nichts enden Wenn man es mal als Schurok, wie du jetzt da vorgehst und unterbricht.
00:22:04: Wie viel Meeting ist noch nötig?
00:22:06: Wo gibt's so eine Faustregel die du anwenden könntest um den Leuten ein bisschen Richtung vorzugeben?
00:22:13: Weil oft ist ja das Meeting an sich schon ein Problem also dass die Leute sagen ich möchte gerne wieder zurück auf mein Abelsplatz in meinem Halsplatz Und nicht den Tag hier verbringen.
00:22:24: Genau.
00:22:24: Also Thema Meeting.
00:22:27: Da gibt ganz viel dazu zu sagen.
00:22:29: Ich versuche nochmal, mich auf ein paar Sachen zu fokussieren.
00:22:34: Und zwar finden viele Meetings statt die zunächst mal schon mal keinen Namen haben.
00:22:40: also Meetings brauchen eine Bezeichnung und jeder muss wissen warum diese Meeting stattfindet.
00:22:47: was das Ziel des Meetings ist.
00:22:50: möchten wir über die Erfolge der letzten Woche sprechen?
00:22:53: möchten wir darüber sprechen Was jeder in der nächsten Woche zu tun hat, möchten wir auch mal darüber sprechen.
00:23:00: fünf Minuten was nicht so gut geklappt hat in den Projekten die uns optimieren können.
00:23:04: Agenda das ist wichtig.
00:23:06: keiner muss da etwas Perfektes vorbereitet haben aber ein gemeinsamer Konsens muss bestehen.
00:23:12: und was ich halt oft sehe dass viele Leute in meetings sind und teilweise nicht mehr wissen warum sie da drin sind.
00:23:19: Dahinter ist natürlich auch eine gute Absicht von den Unternehmen, weil sie einfach sagen hey, Unternehmenskultur stärken, Montagsmeeting.
00:23:25: Let's go!
00:23:25: Wie war der Wochenende?
00:23:26: Und ja wir machen jetzt hier mal eine gute Zeit draus und Sie haben so viele tolle Projekte.
00:23:32: Versteh ich, versteh ich... Das ist schön aber man muss sich auch einmal um die Wirtschaftlichkeit dann eben Gedanken machen.
00:23:43: Ein anderer Aspekt von Meetings dem ihr gerade in den Kopf kommt Meeting ja ein Gespräch ist im Endeffekt zwischen Menschen und wir sprechen miteinander.
00:23:56: Wir sind in professionellen Kontexten, wir gleichen ab was wichtig und was nicht wichtig ist.
00:24:01: wenn die Menschen das Gefühl haben den ganzen Tag mit Führungskräften zu sprechen, Kollegen zu sprechen aber immer nur über die Dinge sprechen dürfen die jetzt gerade gut klappen dann ist es so eine halbherzige Angelegenheit weil Wann sprechen wir darüber, was vielleicht nicht gut klappt?
00:24:24: Dass ich ein Fehler gemacht habe und das Projekt deswegen jetzt falsch gelaufen ist.
00:24:28: Darf ich das ansprechen?
00:24:30: Dass gewisse Dinge optimiert werden dürfen in dem Unternehmen, weil man einfach nicht anständig arbeiten kann.
00:24:35: Das ist Equipment bla bla.
00:24:38: Darilt man es ansprechen.
00:24:39: Werden die Stillen zu Wort gelassen eigentlich oder sprechen immer die gleichen?
00:24:46: Und da würde ich zum Beispiel so paar einfache Sachen empfehlen.
00:24:50: also Jeder, also je nachdem wie groß das Meeting ist, mal zwei Minuten sagen.
00:24:54: Je nach Zielsetzung des Meetings woran arbeitest du gerade was dein Ziel abgleichen?
00:24:59: Auch mal den großen dem Bühne nehmen und einfach sagen vielen Dank für deinen Beitrag.
00:25:02: ich möchte jetzt gleich mal den Beitrag von dem an denen her Also diese Klarheit eben schaffen und Das sind die Einfachen Faustregeln.
00:25:11: Und jetzt kennt man dann natürlich da kann ich eine ganze Workshop über Meetings halten von vier Stunden Was da alles passiert.
00:25:18: Aber ich habe es versucht, jetzt mal so einfach abzurufen.
00:25:23: Super!
00:25:25: Da sprichst du mir aus der Seele... Ich freue mich immer wenn die Menschen konkret was mitnehmen können aus unserem Podcast.
00:25:34: und da würde ich dir jetzt mal anzupfen.
00:25:36: hast du denn?
00:25:37: Was, was Worte mitgeben können wo die Menschen auch direkt für sich eine Hebelwirkung für ihr Privates hier berufliches Haus generieren können?
00:25:50: Ja definitiv Also wenn wir gerade zum Beispiel über das Thema Meetings gesprochen haben, würde ich sagen.
00:25:58: Das ist etwas, dass auch mal zu hinterfragen was man gerade da bespricht und dann verzettelt sich das ja beispielsweise auch oft.
00:26:07: Dann gibt es den Impuls, den Impulse und es ist auch wichtig in Meetings zusammen trotzdem aber zu merken okay wir haben jetzt eine halbe Stunde eingeplant.
00:26:16: Wir sind bereits bei zwanzig Minuten.
00:26:20: wichtig, was du gerade gesagt hast.
00:26:22: Können wir sammeln fürs nächste Meeting?
00:26:23: Wir werden das Meeting jetzt aber heute nicht länger machen weil wir unsere Zielsetzung haben und lassen uns die letzten zehn Minuten noch mal besprechen dass wir dann rundes Ding draus machen.
00:26:35: Das wäre so ein Ding.
00:26:37: Jetzt muss man auch differenzieren Führungskräfte und Teams.
00:26:43: Also ich habe eine ganz provokante These, da sich sage hinter jedem noch so bösen Also scheinbar, bösen Verhalten von einem Menschen ist immer eine positive Absicht tatsächlich.
00:26:59: Das gilt jetzt an die Höhungskräfte dieser Quick Tip denn wenn uns jemand offen beleidigt und einfach sagt ne, kannst ja gar nichts dann das ist ja eine direkte Beleidigung an die Kompetenz oder so.
00:27:15: aber da eben zu verstehen.
00:27:16: diese Mitarbeiter war beispielsweise gerade in dem Dominanzkampf unterwegs.
00:27:21: Dieser Mitarbeiter war gerade vielleicht hilflos.
00:27:23: Dieser Mitarbeiter hat das Gefühl gehabt, ich möchte ihn übertrumpfen oder so und da eben klarzustellen hey mir ging es mit meiner Aussage nicht darum ein persönliches Wortgefecht anzufangen oder so oder dich zu kränken sondern mir ging ist darum beispielsweise meine Prioritäten für die nächsten Woche für die nächste Woche zu besprechen mit dir.
00:27:47: jetzt müsst man auf den Einzelfall eingehen wie das genau aussieht.
00:27:50: aber da eben ... im Skalpell das wegschneiden, was nicht hilfreich ist.
00:27:55: Das Lassen ist hilfriches und bei Teams mache ich ja auch Workshops also kann ich auch später gerne noch ein bisschen erzählen wenn wir noch Zeit haben.
00:28:03: aber genau... Ich helfe ja Teams in den Effekt diese ganzen Fragen um die Kommunikation zu klären und dann mache ich hier auch einen Workshop der vier Stunden dauert und danach weiß dann auch ein Unternehmen sehr genau wo es hakt.
00:28:18: dem eigenen Unternehmen Könnten wir vielleicht auch noch mal Einsversätze besprechen?
00:28:24: Ja, dann machen wir auf jeden Fall.
00:28:27: Muss ich mir gleich ein Noten in das Taschenduch als Immogenäre machen.
00:28:33: Wenn es alles so einfach wäre wie du dir zur Schule runter erzählst... Wie kommt's denn dass manche Sachen doch viel länger brauchen?
00:28:40: der Umsetzung bis sich was Sichtbares verändert für die Menschen da?
00:28:45: ja also Ich finde sehr viele Unternehmen kriegen das auch sehr gut hin dass die Unternehmenskultur sich gut aufbaut.
00:28:56: Beispielsweise Google finde ich da sehr gut, es gibt viele Werbeunternehmen über Benefits, die Mitarbeiter halten und auch kulturelle Aspekte in eine große Rolle spielen.
00:29:08: Warum verändert sich der Mensch so langsam?
00:29:10: Ich glaube das ist eine sehr philosophische Frage weil sie dann ja Es geht um psychologische Aspekte wie Gewohnheit, aber auch hat man überhaupt ein Ziel und dann kommt ja auch noch mal dazu dass jeder Mensch unterschiedlich ist.
00:29:27: Also nicht nur Persönlichkeitstypen sondern auch Erfahrungswerte.
00:29:30: so zu ökonomischer Status.
00:29:32: und wenn man diese ganzen Unterschiede mit einbezieht, dann ist ja alleine schon eine ganz große Schwierigkeit dabei einen Menschen zu erreichen Und mit einem Menschen beispielsweise ein Wechsel zu verziehen von allen Beruf zum nächsten, das der dann auch das Gefühl hat ich bin da wirklich angekommen und es ist mein großes neues Ziel.
00:29:52: Allein das braucht manchmal zwanzig Gespräche aber das hängt damit zusammen dass jeder Mensch eigene Ideen hat, eigene Erfahrungswert und dann auch eigene Hürden hat.
00:30:05: Manche lernen schneller manche langsamer oder sagen es mal so manche haben einfach einen größeren Fit für das Thema Kommunikationsblockaden und glauben auch einfach mehr daran, dass da viel passieren kann.
00:30:17: Während andere sagen ach das ist so eine Lappalie alle reden ich kann noch meinen Mut bewegen und es wird schon.
00:30:25: Kannst du mal zwei Beispiele geben wo du selbst erfahren hast oder das Feedback bekommen hast?
00:30:33: Du hast einen differenz gemachten Unterschied an Game G Changed oder was weiß ich sowas in
00:30:39: der Art.
00:30:42: Ja, definitiv.
00:30:43: Also ich habe zum Beispiel in meinem Klimaprojekt dann mal geholfen, da ging es um die Behörde, die lokal für die Klimapprojekte werden sollte und das im Bereich auch überzeugende Kommunikationen.
00:31:00: Es geht ja auch viel um die Anwohner beispielsweise, die dann ihr Gärtchen da nicht haben dürfen.
00:31:06: oder es geht auch viel an andere Bauprojekte, die nicht realisiert werden dürfen weil jetzt ein Klimaprojekt umgesetzt wird und so.
00:31:14: Und da haben wir Werbemaßnahmen gemacht und das ist eine größere Akzeptanz auch findet.
00:31:21: also es geht bei solchen Projekten darum wichtigsten Stakeholder herauszufinden.
00:31:28: Wer hat denn hier eigentlich das meiste Mitspracherecht, auch Entscheidungen zu tätigen und wer nicht?
00:31:34: Also die zunächst zu finden umzuüberzeugen von der Wichtigkeit eines solchen Projektes.
00:31:39: Und ja ich denke wir alle wissen dass das Klima sehr wichtig ist also auch beschützt werden sollte.
00:31:45: Es gibt ja noch so ein paar, die ihr auch sagen lasst es gar nicht gibt.
00:31:47: Das ist ja auch sehr spannend.
00:31:49: Aber genau da Ist es eben eine Boostseinsfrage, möchten wir denn zumindest in unserem Ort da was Wesentliches dazu beitragen.
00:32:00: Das war so ein Projekt oder auch im IT-Unternehmen.
00:32:04: also das zweite Beispiel Da habe ich dann eben geholfen diese psychologische Sicherheit zu etablieren Denn da hatten die Mitarbeiter ganz große Angst vor mehreren Führungskräften und die Führungskräfte wussten es nicht mal oder beziehungsweise hat noch das Gefühl, es geht ja gar nicht anders.
00:32:23: Also immer wenn der Mensch sagt, dass geht gar nicht anderes, das ist die objektive Wahrheit komme ich vorsichtig und sage genau deswegen hakt's auch gerade.
00:32:32: tut mir leid.
00:32:33: und so darf man jedem jeden soliden Boden liefern und den Führungskräften sagen nein ihr müsst nicht Informationen zurück enthalten.
00:32:41: Nein ihr müsst mich nur über die Aspekte reden, die gut laufen damit das Unternehmen läuft.
00:32:44: Und ich habe eure Führungskraft so ein bisschen so trainiert, dass sie halt zumindest sagt, hey, ich höre es mir mal an.
00:32:54: Ja?
00:32:55: Ich muss nicht immer zustimmen aber ich höhe es mir einmal an und so.
00:32:58: naja also was man einfach hört das ganze Klima ist besser die Leute bleiben länger weniger verlassenes Unternehmen und Es macht auch schon einen Eindruck direkt von vorne rein uns neue Fachkräfte wollen noch einfach bleiben weil das fühlt sich einfach stimmiger.
00:33:13: Was passiert denn wenn Unternehmen meint
00:33:18: Z.B.,
00:33:18: wenn es jetzt weiß, war jemand da, hat es uns versucht Tipps zu geben und das wird auch schon so weitergehen, wenn wir nichts machen?
00:33:28: Was passiert dann?
00:33:30: Ja, achso genau!
00:33:32: Jetzt weiß ich was du meintest mit der Frage vorweggenommen, weil die Kettenreaktion, die ich vorhin beschrieben habe, ist ungefähr darauf eingegangen, denn das ist genau das.
00:33:43: Es gibt Unternehmen, die stagnieren in ihrer Größe sagen sich selbst dann aber gerne, also weil der Mensch ja gerne rationalisiert.
00:33:51: Also eigentlich trifft er menschliche Emotionalentscheidung, aber rationalisiert gern seine Entscheidung.
00:33:56: und dann sagen sich diese Unternehmen ach wir wollten das ja schon immer so und sind dann zum Beispiel Beratungsunternehmen manchmal und so.
00:34:04: Und die Realität sieht aber oft so aus was ich halt über persönliche Gespräche mit den Leuten mit Fachkräften teilweise auch Führungskräften dann habe Ja du ich wollte gar nicht mehr bleiben.
00:34:15: Das war ein Ort Wir hatten Meetings, wo keiner wusste was abgeht.
00:34:21: Ich wusste auch nicht was ich da genau machen soll und irgendwie habe ich etwas gesagt.
00:34:25: dann hieß es mir füllt doch mal den Fragebogen aus.
00:34:28: und dann hab' ich den Fragebogen ausgefüllt und hat sich das keine mehr angeschaut.
00:34:31: Und dann dachte ich mir einfach ne also da bleibst du lieber daheim oder sucht man einen anderen Job und so und bin schneller dabei.
00:34:41: Also es gibt ja Unmengen an Themen, an denen man in solchen Unternehmen arbeiten könnte.
00:34:46: Unternehmensvision und persönliche Bedürfnisse der Menschen.
00:34:51: Da kann ich mich fuzzig wabbeln.
00:34:54: aber diese Unternehmen sind schlichtweg auch die, die nicht mit der Zeit gehen und auch nicht die Fakret zu erhalten können.
00:35:05: Was sind denn dann jetzt mal ins Positive?
00:35:08: Die Ergebnisse, die ein Unternehmen Dann erzielt, wenn es mit dir vernünftig zusammenarbeitet und deine guten Ratschläge auch an Bord nimmt.
00:35:18: Genau!
00:35:18: Es fühlt sich dann nicht mehr so an dem Unternehmen, dass jeder für sich kämpft, jeder Teilung ihre eigenen Ziele erreichen will sondern man setzt sich zusammen und fragt sich zum Beispiel wie sollte das Endprodukt aussehen?
00:35:29: Sodass das Gesamtunternehmen davon profitiert ohne Machtspielchen oder welcher Abteilung ist besser?
00:35:34: sowas beispielsweise Daraus resultiert, dass Entscheidungen auch besser getroffen werden können.
00:35:41: Weil weniger zurückgehalten wird, das man auch einfach Spaß an der Arbeit hat.
00:35:44: Also es ist auch ein schöner Nebeneffekt und ich meine für den ganzen Tag der Zeit.
00:35:50: also ich finde so ein bisschen soll es ja auch schon im Wohlfühlort auch sein.
00:35:54: Und ja man zieht mehr Talente an Man hält auch Talente mehr gerade auch die wirklich was drauf haben wie Seniors Die bleiben dann auch gern.
00:36:05: Und ja, also ich glaube der wesentliche Aspekt sind die Entscheidungen, die auch schneller getroffen werden können.
00:36:14: Was ich schon meinte.
00:36:16: aber das ist nichts zu unterschätzen gerade in der Zeit mit KI, gerade in einer Zeit von vielen Wettbewerbern wo hier auch die Märkte gesättigt werden und parallel auf Stellen nachgebaut werden.
00:36:27: Es ist eine Zeit, die sehr kompetitiv ist.
00:36:31: Ja, Effizienz benötigt.
00:36:33: Und wenn sich dann Menschen leider selbst blockieren... Also merkt man das auch in den Zahlen.
00:36:39: Das ist ja auch Fakt!
00:36:41: Da hast du schön auf den Punkt gebracht.
00:36:43: Jetzt wollte ich gerne noch etwas zu den Teams, zu den Meetings erzählen.
00:36:48: Dann gebe ich dir nochmal die Gelegenheit, wo wir dann die Kurve zum Ende kommen.
00:36:54: Sehr vielen Dank.
00:36:56: Einfach zusammengefasst Ich bin derjenige der nicht, der Fisch im Wasser ist und uns selbst betroffen ist.
00:37:03: Und dann sich nicht traut vielleicht auch ein direktes Feedback zu geben weil das wieder zurückfedern könnte sondern ich bin derjenige der seine paar Modelle mitbringt.
00:37:13: aber ich mag es gar nicht so abstrakt denn was ich höre ist einfach hey ja du wir haben oft einen Kommunikationstrainer Aber toll!
00:37:22: Dann haben wir's gemacht.
00:37:24: Ich bin dann derjenig der halt schon mal ein bisschen paar Sachen also Grund Aktion, wenn man mitbringt und sagt okay da stimmen wir uns mal überein das sollten alle kennen.
00:37:33: aber dann geht es auch in die Praxis.
00:37:35: Wie sieht neuer Meeting aus?
00:37:36: wie sieht so eine Produktentwicklung aus?
00:37:38: Wie sieht ein Entscheidungsprozess aus?
00:37:42: Welche Teammitglieder sprechen gar nicht?
00:37:45: Und warum?
00:37:45: Dann wird man neugierig und wie ist denn das eigentlich?
00:37:48: Am Ende landet man teilweise bei sowas wie ausstimmt.
00:37:52: ich habe mich gar nicht respektiert gefühlt in dem und den Meeting was man in einzelnen Gruppensessions dann auch macht, dass keiner sich dann outen muss und so.
00:37:59: Und so spricht man dann im Wesentlichen darüber, okay Dundee ein zwei drei Faktoren blockieren.
00:38:07: euch können wir ändern durch Dundie eins zwei drei faktoren die eine massive Hebewirkung haben nicht nur kurzfristig sondern noch langfristig.
00:38:16: und ja dann zeigen sie sich die Resultate nach einem vier Stunden Workshop wenn ich einfach mal kurz komme.
00:38:22: und manche kriegen es hin also die, die Kommunikation als den Treiber für Innovationen sehen.
00:38:29: Die bekommen das alles hin auch eigenständig ohne dass ich deinem Alltag begleiten muss.
00:38:34: aber manche sagen halt hey ja war gut hat Sinn gemacht wir verstehen es jetzt aber wir brauchen da schon noch ein bisschen mehr Begleitung und dann bin ich schlichtweg im Alltagsgeschäft auch noch dabei.
00:38:46: Für mich ist so ein wichtiger Punkt den wir in der Praxis umsetzen immer in unseren Fortbildungen, also wo wir uns selbst versuchen weiterzuentwickeln.
00:39:00: Das berüchtige Thema KI und da ist natürlich wahrscheinlich viel mehr den Finger im Puls.
00:39:11: Mein Gedanke ist so wenn du diese Leute beobachtest dann sind die eher ein Engpass.
00:39:19: das heißt würde KI helfen Prozesse zu beschleunigen oder andersrum, warum bleiben denn Projekte wo es KI gibt langsam?
00:39:31: Also was sind so?
00:39:32: die Konflikte zwischen KI und dem Prozessablauf entstehen das wir trotzdem vielleicht schlechtere Ergebnisse haben als wir haben könnten.
00:39:45: Genau also beispielsweise in einer Webseite, wenn man die versucht zu optimieren mit KI.
00:39:53: Dann könnten beispielsweise die Texte so geschrieben sein dass es einfach nur klingt nach Buzzwords also nach erfundenen aufgeblasenen Wörtern, wie der Nutzer gar nicht lesen möchte und somit auch von der Webseiten abspringt was dann weniger Besucher zahlen sind zum Beispiel.
00:40:09: ein anderes Thema ist ja das Halluzinieren Also dass Sachen schlichtweg einfach falsch sind Kennt so ein paar Aspekte mit KI.
00:40:22: Ich bin aber für das Thema nicht so ideal, sag ich mal der Ansprechpartner.
00:40:27: Ich merke nur dass ja im Endeffekt die Technik voranschreitet Aber eigentlich gar nicht die technik selbst immer.
00:40:36: das ist was alles optimiert weil wir merken es auch mit KI alle sind so bisschen überfordert durch den ganzen neuen Tools, neue Impulse und die neuen Möglichkeiten.
00:40:46: Wir wissen schon gar nicht mehr wieso man eigentlich anfangen muss in oben oder unten Und diese Verwirrung auch die Angst ersetzt zu werden durch KI bei solchen Stellen Das ist das was auch lähmen kann und Nicht nur dass sondern ich merke auch dass eigentlich auch die Kommunikation Schlechter wird oder das Denken auch schlechter wird weil die Menschen fauler werden.
00:41:08: im Sinne von Selbstdenken also Teilweise werden Fragen der KE durch einen schlechten Prompt gestellt, wo man eigentlich sich mal zwei Minuten hinsetzen müsste und nachdenken müsste.
00:41:19: Worum geht es mir denn hier eigentlich?
00:41:20: Welche Frage will ich denn eingestellen?
00:41:22: Also die Frage präzisieren da wie gesagt das war nur so ein paar Impulse.
00:41:27: aber ich glaube zu KI bin nicht der ideale Ansprechpartner.
00:41:32: Wobei ist wahrscheinlich auch in deinen Diskussionen oft wieder, weil sie sind Elefant im Raum ja.
00:41:39: Also wenn es darum geht, Arbeitsplätze zu sichern oder eben nicht.
00:41:42: Dann ist das natürlich auch ein Aspekt und dann sind das gute Argumente dass du sagen kannst Naja ich sehe das mit einem bisschen Abstand als nur nicht das Gelbe vom Ei.
00:41:52: Zum jetzigen Zeitpunkt muss man sich da gut vorsehen Dass man da nicht quasi in die Falle tappt und plötzlich das Outcome verschlechtert.
00:42:01: Genau dieser Aspekt auch, ob man gekündigt wird.
00:42:05: Ich glaube das hängt ganz stark von der Struktur der Infrastrukturen Unternehmen selbst ab was die Ziele des Unternehmens sind.
00:42:11: und wenn es von der Unternehnungsführung auch irgendwo vorgegeben ist dass KI die Mitarbeiter langfristig ersetzen soll dann arbeitet man schlichtweg nicht in richtigen Unternehmen oder hat noch nicht die Position inne die vielleicht diese verwaltende Positionen hat über die KI Agenten.
00:42:31: Aber ich denke auch da sage ich jetzt mal freundlich, naiv.
00:42:35: Auch ein bisschen wohlwissens dass es viele andere Möglichkeiten gibt als Programmierer auch noch trotz und vielleicht gerade wegen KI sehr gute Jobmöglichkeiten zu haben.
00:42:46: So wer soll auf dich zukommen?
00:42:50: Und wie sollen sie auf sich zukommen.
00:42:52: Wie kann man dich finden?
00:42:54: Genau Ich denke in der Unternehmenswelt ist LinkedIn glaube ich eine richtige Anwege oder Ansprechpartner um Kontakt aufzunehmen, also da einfach gerne persönliche Nachricht schreiben muss nichts ausgefallen das sein.
00:43:08: Einfach nur hey ich habe den Podcast mit Aron und dir gesehen und es hat sich stimmig angehört weil ein erstes Gespräch dauert meistens nur fünfzehn Minuten.
00:43:18: einfach offen über die Situation sprechen am Telefon.
00:43:22: welche als zwei drei Punkte haken denn da so ein bisschen in deiner Wahrnehmung als Führungskraft?
00:43:27: Und dann würde ich einfach mal meine realistische ehrliche Perspektive von meiner Seite geben.
00:43:33: und dann gucken wir einfach, ne?
00:43:34: Weil Skype-Hellansatz?
00:43:36: vielleicht bin ich ja gar nicht der Richtige.
00:43:37: Und da müssen wir mich wegschneiden.
00:43:40: aber vielleicht bin Ich exakte richtige weil wir das Problem im Unternehmen weg schneiden dürfen.
00:43:45: Also diese direkte Nachricht erflingt in David ZK oder gerne auf meiner Webseite www.davidzk.com beschrieben SETKA.com.
00:43:55: Ja, ich freue mich!
00:43:58: Das war sehr, sehr... Erhellend und erleuchtend.
00:44:01: Es hat sehr viel Spaß gemacht, mich mit dir zu unterhalten.
00:44:05: Danke, dass du zu uns gekommen bist.
00:44:07: Obwohl du jetzt natürlich physisch vorhanden bist.
00:44:09: Aber man ist ja so nahe, dass man das am Prinzip gar nicht ermerkt.
00:44:13: Vielen Dank für die Einladung!
00:44:15: Und ich bin mal gespannt was daraus wird.
00:44:17: Ich denke da wird sehr viel Feedback kommen und dass du auch alle Menschen, die du vorher nicht ganz wieder weiterhelfen kannst...
00:44:25: Ich freu mich!
00:44:26: Dankeschön!
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